19.06.2020  |  20/09

Bauarbeiten in Quedlinburg schreiten zügig voran

Im März begannen die Bauarbeiten im Bahnhof Quedlinburg. Bis zum Beginn der Adventszeit 2021 werden Bahnsteig 1 und der Personentunnel unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte grundlegend modernisiert. Mit zwei Aufzügen und der stufenfreien Gestaltung verbessern sich die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck oder Eltern mit Kinderwagen deutlich. Heute haben sich Dr. Sebastian Putz, Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Frank Ruch, Oberbürgermeister der Welterbestadt Quedlinburg, Martin Skiebe, Landrat des Landkreises Harz, und Uwe Neumann, Regionalbereichsleiter der DB Station&Service AG, bei einem Baustellentermin über den aktuellen Stand und den weiteren Fortgang der Arbeiten informiert.

„Wir wollen mit dem Umbau unseren Gästen ein bequemeres Ein- und Aussteigen ermöglichen und einen Ort schaffen, an dem man gerne ankommt. Das ist unser Anspruch. Als Deutschlands größter Gastgeber wünschen wir uns, dass in Zukunft noch mehr Gäste den neuen historischen Bahnhof in der wunderschönen Stadt Quedlinburg nutzen werden“, betont Neumann.

Staatssekretär Putz ergänzt: „Der Bahnhof ist für die Bahnreisenden das Tor zur Stadt und der erste Eindruck, den sie von ihr gewinnen. Gerade in der Welterbestadt Quedlinburg muss darum auch der Bahnhof ein Schmuckstück sein. Zumal das Ensemble ja selbst unter Denkmalschutz steht. Darum investieren die Deutsche Bahn und das Land Sachsen-Anhalt jetzt über sieben Millionen Euro in die Sanierung und Modernisierung.“

„Als Oberbürgermeister der Welterbestadt Quedlinburg freue ich mich sehr, dass die Arbeiten am Bahnhof nach jahrelangem Warten nun endlich mit großen Schritten vorangehen. Der Bahnhof ist nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger Quedlinburgs enorm wichtig, er ist das Tor zum Welterbe für unsere Gäste“, ist sich Oberbürgermeister Ruch sicher.

„Gäste und Einwohner dürfen sich freuen, dass nach langer Vorbereitungszeit ein prägendes Bauwerk an markanter Stelle nun wieder in einen Zustand versetzt wird, der die Menschen einlädt, diese Stadt zu erleben. Als Quedlinburger verbinden sich bei mir mit dem Bahnhof viele Erinnerungen und ich bin sehr gespannt, wie dieser besondere Ort nach Umsetzung des Projekts Eisenbahn- und Baugeschichte einerseits und Zukunftsfähigkeit und Willkommenskultur andererseits auf einzigartige Weise verbinden wird“, verleiht Landrat Skiebe seiner Hoffnung Ausdruck.