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Portal E-Mobilität in Sachsen-Anhalt

Die Zukunft des Verkehrs ist emissionsfrei und wir unterstützen Sie auf dem Weg dorthin. Entscheidend für effektiven Klimaschutz ist die weitgehende Vermeidung von Treibhausgasemissionen. Damit dies auch im Verkehr gelingt, ist eine Antriebs- und Verkehrswende notwendig.

Immer mehr Neuwagen sind mit reinen oder hybriden Elektroantrieben ausgestattet. Auf absehbare Zeit werden sie den Markt dominieren. Gleichzeitig wird weiter an der Brennstoffzellen-Technologie und synthetischen Kraftstoffen geforscht. Das Kompetenzzentrum Intelligente Verkehrssysteme, Grüne Mobilität und Logistik der NASA GmbH beobachtet diese Entwicklungen, initiiert und begleitet Projekte und fördert den Aufbau der für die Elektromobilität notwendigen Ladeinfrastruktur in Sachsen-Anhalt.

Auf dieser Seite finden Sie:

  • Grundwissen zur Antriebswende und zu den verschiedenen Antriebstechnologien
  • Informationen zum aktuellen Ausbaustand der Ladeinfrastruktur und zum Wasserstoff-Tankstellennetz
  • Vorteile und Nutzen der Elektromobilität für Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen
  • Informationen zu Fördermöglichkeiten in Land, Bund und EU

Sollten Sie die für Sie relevanten Informationen auf dieser Seite nicht finden, sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gern.

Notwendigkeit der Antriebswende

Seit Beginn der industriellen Revolution ist ein Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur zu verzeichnen. Dieser Trend ist überwiegend auf höhere Konzentrationen von CO₂ und anderen Treibhausgasen zurückzuführen. Eine fortgesetzte Erwärmung der Atmosphäre wird zu klimabedingten Risiken führen, darunter häufigere Extremwetterereignisse und daraus resultierende gesellschaftliche und wirtschaftliche Belastungen.

Mit diesen Entwicklungen vor Augen haben sich 2015 zahlreiche Staaten auf das Pariser Klimaabkommen verständigt. Diese Übereinkunft zielt darauf ab, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst sogar auf 1,5 °C, im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Unterzeichnerstaaten wie Deutschland haben sich verpflichtet Maßnahmen zu ergreifen, die diesem Ziel zuträglich sind. Diese Maßnahmen dienen vor allem der schrittweisen Reduktion und letztendlich vollständigen Vermeidung von Treibhausgasemissionen.

Mit Blick auf die Verursacher klimaschädlicher Emissionen in Deutschland, trägt der Verkehrssektor zu knapp einem Viertel des Ausstoßes bei. Dabei fällt auf, dass dort seit 1990 nur geringe Fortschritte in der Emissionsreduktion erreicht wurden, während andere Sektoren, wie beispielsweise Industrie und Energiewirtschaft, signifikante Minderungen bewirken konnten. Dies ist vor allem dem gestiegenem Verkehrsaufkommen geschuldet, das den CO2-Ausstoß durch technolgische Fortschritte in der Antriebstechnik weitestgehend kompensiert hat.

Elektromobilität in Sachsen-Anhalt

Die folgenden Grafiken informieren über den Bestand von Kraftfahrzeugen mit Elektroantrieben und der dazugehörigen öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur in den Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts.

Basiswissen

 

Alternative Kraftstoffe und Antriebe bieten die Möglichkeit, steigende Verkehrsaufkommen und Mobilitätsbedürfnisse mit der Vermeidung von Emissionen in Einklang zu bringen. Während klassische Verbrennungsmotoren in der Übergangszeit noch eine Rolle spielen werden, gelten gänzlich emissionsfreie Antriebsformen als besonders erstrebenswert. Den überwiegenden Marktanteil nehmen hierbei batterie-elektrische Fahrzeuge ein. Insbesondere im Pkw-Segment, aber auch bei Bussen und schweren Lkw im Güterverkehr setzt sich diese Technologie zunehmend durch.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den verschiedenen alternativen Kraftstoffen und Antriebsarten, die in ihren Vor- und Nachteilen näher betrachtet werden.

Alternative Kraftstoffe sind nach Definition der EU “Kraftstoffe oder Energiequellen, die zumindest teilweise als Ersatz für Erdöl als Energieträger für den Verkehrssektor dienen und die zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen und die Umweltverträglichkeit des Verkehrssektors erhöhen können”.

Als alternative Kraftstoffe kommt eine größere Anzahl an Energieträgern in Frage. Diese werden anhand ihres Emissionsfaktors unterschieden:

  • Für einen gänzlich emissionsfreien Antrieb stehen Elektrizität, Wasserstoff und Ammoniak zur Verfügung. 
  • Biomassekraftstoffe (z. B. Biodiesel und Biogas) und synthetische Kraftstoffe (z. B. HVO-Diesel, E-Fuels), die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden, gelten als erneuerbare Kraftstoffe. Diese verursachen bei Ihrer Verbrennung zwar lokale Emissionen, jedoch sind diese Teil des Kohlenstoffkreislaufs und damit insgesamt klimaneutral.
  • Auch bestimmte fossile und nicht erneuerbare Brennstoffe werden als alternativ bezeichnet. Dazu gehören Erdgas in gasförmiger (CNG) und flüssiger Form (LNG), Flüssiggas (LPG) und synthetische Kraftstoffe, die aus nicht erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden. Deren Verbrennung erzeugt CO2-Emissionen, jedoch fallen die Emission im Vergleich mit denen fossiler Flüssigkraftstoffe (z. B. Diesel, Benzin) geringer aus. Für den Übergang hin zu klimaneutralen oder emissionsfreien Kraftstoffen können die Brennstoffe daher vorübergehend einen Beitrag zur Emissionsminderung leisten.

Fahrzeuge, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, werden in der Regel als saubere Fahrzeuge bezeichnet. Emissionsfreie Fahrzeuge sind eine Untergruppe der sauberen Fahrzeuge und zeichnen sich durch keinerlei (lokale) Emissionen aus.

Jede Antriebsform und jeder Kraftstoff besitzt individuelle Vor- und Nachteile, eine “ideale” Variante für alle Einsatzgebiete gibt es daher nicht. Anstattdessen entscheidet sich die Wahl einer Antriebsform und des Kraftstoffs anhand dieser Kritierien:

  • Beitrag zur Emissionsminderung
  • Effizienz
  • Kosten
  • Nutzerfreundlichkeit
  • Sicherheit
  • Rohstoffsituation

In der Regel setzt sich der Kraftstoff in einem Anwendungsfall durch, der die höchste Funktionalität und Effizienz bzw. Wirtschaftlichkeit bei möglichst geringen Emissionen bietet.

Aufgrund seiner hohen Effizienz und vergleichsweise niedrigen Kosten ist der batterie-elektrische Antrieb im Straßenverkehr oftmals die wirtschaftlichste alternative Antriebsform. Im Segment von Pkw, Bussen und Lkw (im Straßengüterverkehr) nimmt er die größten Marktanteile ein. Aufgrund der begrenzten Energiemenge, die in einer Batterie gespeichert werden kann, ist er jedoch nicht uneingeschränkt nutzbar.  Steigen die zu bewegenden Fahrzeugmassen an oder muss schwere Arbeit verrichtet werden, steigt das Einsatzpotential zugunsten anderer Kraftstoffe .

Für Schwerlasttransporte, landwirtschaftliche Maschinen (bspw. Traktoren, Mähdrescher) und Arbeitsmaschinen (bspw. Bagger) kommen derzeit der Einsatz von Wasserstoff, biogenen oder synthetischen Kraftstoffen in Frage. In der Luftfahrt sind synthetische Kraftstoffe derzeit alternativlos, da alle übrigen Varianten das Gewicht des Flugzeugs zu sehr erhöhen. In der Schifffahrt bedarf es aufgrund der sehr hohen Transportgewichte und der fehlenden Möglichkeit unterwegs zu laden, ebenfalls chemischer Energieträger.

Elektrischer Strom ist zwar kein Kraftstoff im eigentlichen Sinne, stellt jedoch die umweltfreundlichste und effizienteste Möglichkeit dar, ein Fahrzeuge anzutreiben – sofern der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. So verursacht der Antrieb während der Fahrt keine Emissionen und setzt mit einem Gesamtwirkungsgrad von bis zu 80 % den überwiegenden Teil der eingesetzten (Primär-)Energie in Bewegung um. Auch lässt sich Strom gut in andere Energieformen umwandeln und vielseitig nutzen.

Aufgrund dieser positiven Eigenschaften sollte die Nutzung von elektrischen Antrieben bevorzugt werden. Dies ist jedoch nicht immer möglich. Der wesentliche Nachteil von Strom ist, dass sich dieser nur vergleichsweise schwer speichern lässt. Hierfür bedarf es vergleichsweise komplexen und schweren Batteriespeichern. Übersteigt der Energiebedarf von Fahrzeugen die Speichermöglichkeiten von Batterien (bspw. bei Schwerlast-Lkw und Arbeitsmaschinen), muss auf chemische Energieträger zurückgegriffen werden. Alternativ kann ein Fahrzeug auch über eine Oberleitung mit Strom versorgt werden, wie es bei Zügen und Straßenbahnen üblich ist. Im Straßenverkehr sind Oberleitungen jedoch kaum verbreitet. In den Anfangszeiten der Elektromobilität waren daher die Reichweiten batterieelektrischer Fahrzeuge sehr gering und mit dem Begriff der “Reichweitenangst” verbunden. Durch die zunehmende Reife dieser Technologie konnte die Energiedichte gesteigert werden, sodass E-Fahrzeuge mittlerweile auskömmliche Reichweiten erreichen. Ähnliche Fortschritte werden auch bei den weiteren Herausforderungen erzielt: Der Einsatz kritischer Batterierohstoffe wird verringert oder gänzlich vermieden, die Verfügbarkeit von (öffentlicher) Ladeinfrastruktur steigt kontinuierlich und Kosten für Anschaffung und Betrieb nähern sich denen von Verbrennerfahrzeugen an.

Fazit: Elektrizität ist der Kraftstoff der Zukunft, bei dem die Vorteile klar überwiegen. Bestehende Nachteile werden durch die kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovationen nach und nach abgebaut werden.

Wasserstoff (chemisches Zeichen H) ist das leichteste und verbreiteste Element im Universum und kommt auf der Erde in der Regel in gebundener Form vor. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist hier der Großteil in Wasser (H2O) gebunden, aber auch in Mineralien und fossilen Rohstoffen ist er enthalten. Wasserstoff ist ein wichtiger Grundstoff der chemischen Industrie und wird sowohl stofflich als auch energetisch genutzt.

Wasserstoff wird als Gas (H2) hauptsächlich auf zwei Arten gewonnen:

  1. Mittels Dampfreformierung aus Erdgas, in dessen Folge jedoch CO2 erzeugt und ausgestoßen wird. Hierbei handelt es sich um das gängige Verfahren. Das Endprodukt wird auch grauer Wasserstoff genannt.
  2. Durch die Elektrolyse von Wasser mittels elektrischem Strom. Dabei wird das Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgetrennt. Stammt der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Quellen ist dieses Verfahren emissionsfrei. Dieser Wasserstoff wird als grün bezeichnet.

Wasserstoff besitzt die höchste gewichtsbezogene Energiedichte aller Stoffe, nimmt dabei jedoch sehr viel Volumen ein. Daher lässt er sich für technische Anwendungen nur unter hohem Druck (bis zu 700 bar) und/oder tiefkaltverflüssigt (um -253 °C) in komprimierter Form speichern. Zur Vereinfachung von Transport und Lagerung kann Wasserstoff auch in Trägerflüssigkeiten (LOHC) oder über verwandte Verbindungen (sogenannte Derivate) gebunden werden. Die bekanntesten Derivate des Wasserstoffs sind Ammoniak (NH3) und Methanol (CH3OH). Die Speicherung von Wasserstoff ist somit vergleichsweise schwierig und energieaufwändig.

In einem Fahrzeug kann der gespeicherte Wasserstoff auf zwei Arten in Bewegung umgesetzt werden:

  1. durch Verbrennung in einem Verbrennungsmotor
  2. durch Umwandlung in Strom über eine Brennstoffzelle, über die wiederum eine Antriebsbatterie gespeist und Elektromotoren betrieben werden.

Beide Varianten gelten als CO2-neutral, wobei das Brennstoffzellen-Fahrzeug einen wesentlich höheren Wirkungsgrad erzielt. Über die gesamte Kette (Elektrolyse, Speicherung, Transport, Rückverstromung und Antrieb) bleibt der Wirkungsgrad dennoch weit hinter einer Direktelektrifizierung, sprich einem batterieelektrischen Antrieb, zurück. Bestenfalls lassen sich derzeit Gesamtwirkungsgrade von ca. 20 % erzielen.

Aufgrund dieser geringen Effizienz ist und bleibt Wasserstoff sehr teuer und damit für Anwendungen in der breiten Masse unerschwinglich. Dies macht sich auch in den Zulassungsstatistiken bemerkbar. So kamen zwischen Dezember 2024 und November 2025 auf jeden neuzugelassenen Brennstoffzellen-Pkw über 8.000 Batterie-Pkw.

Die verkehrliche Nutzung von Wasserstoff wird sich damit wahrscheinlich langfristig auf Anwendungen im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr beschränken.

Fazit: Wasserstoff ist ein wesentlicher Bestandteil einer klimaneutralen Gesellschaft. Insbesondere in zahlreichen industriellen Anwendungen gilt er als alternativlos. Für den breiten Einsatz als Kraftstoff im Verkehrssektor ist er jedoch zu wertvoll, ineffizient und teuer.

Bei Biomassekraftstoffen (auch biogene Kraftstoffe genannt) handelt es sich um flüssige oder gasförmige Kraftstoffe, die aus Biomasse, sprich organischen Verbindungen, erzeugt werden. Die bekanntesten und meistgenutzten Vertreter sind Biodiesel, HVO-Diesel und  Biomethan (Biogas).

Biodiesel wird in Deutschland hauptsächlich aus Rapsöl hergestellt, kann aber auch aus sonstigen Pflanzenölen/Altspeiseölen oder tierischen Fetten erzeugt werden. Ebenfalls auf Basis von Pflanzenölen kann sogenannter HVO-Diesel (Hydrogenated Vegetable Oils) hergestellt werden, wobei hier der Kraftstoff durch die katalytische Reaktion von Pflanzenöl mit Wasserstoff erzeugt wird. Als gasförmiger Biokraftstoff wird Biomethan durch die Abtrennung aus Biogas (Methangehalt von 50  – 75 %) gewonnen, welches wiederum durch die Vergärung von Energiepflanzen, Mist, Gülle oder organischen Abfällen erzeugt wird.

In Bezug auf die Rohstoffbasis zur Herstellung von Biokraftstoffen wird prinzipiell zwischen konventionellen und fortschrittlichen Biokraftstoffen unterschieden.

  • Konventionelle Biokraftstoffe werden auf Basis von Nahrungs- oder Futtermittelpflanzen (Anbaubiomasse) hergestellt. 
  • Bei fortschrittlichenBiokraftstoffen müssen biogene Rest- und Abfallstoffe wie Gülle, Mist, Klärschlamm oder bspw. kultivierte Algen zur Herstellung verwendet werden. Auf diese Weise können Stoffe energetisch genutzt werden, die in anderen Verwendungen nicht fehlen.

Der Einsatz von Biomassekraftstoffe hat geringere CO2-Emissionen im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen zur Folge und kann damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Potentiell sind sie sogar klimaneutral, da sie den Kohlenstoffkreislaufs abbilden, da die angebauten Pflanzen zuvor CO2 gebunden haben. Wesentlicher Vorteil ist, dass bestehende Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor und die vorhandene Tankstelleninfrastruktur ohne größere Umstellungsaufwände weiter genutzt werden können.

Nachteilig ist neben ihrem höheren Preis, dass die Menge nachhaltiger Biomasse für deren Herstellung nur begrenzt zur Verfügung steht. Das Einsatzpotential biogener Kraftsstoffe ist somit begrenzt, weshalb die Biomasse vorrangig stofflich oder im Sinne der Langzeitspeicherung von Energie genutzt werden sollte. Problematisch ist vor allem, dass der Anbau von Pflanzen zur Biokraftstoffproduktion in Flächenkonkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion treten kann. Auch besteht die Gefahr sogenannter “indirekter Landnutzungsänderungen”, die die Umwandlung von kohlenstoffspeichernden Biotopen (wie Wälder und Moore) in Anbauflächen zur Folge haben. Etwaige Klimavorteile würden auf diese Weise verhindert werden. Auch bestehen weitere ökologische Risiken durch Monokulturen und den übermäßigen Einsatz von Dünger und Pestiziden.

Fazit: Biogene Kraftstoffe stellen eine geeignete Übergangstechnologie zur Emissionsreduktion dar, insbesondere da sie relativ problemlos von vorhandenen Fahrzeugen und Infrastrukturen genutzt werden können. Sie sollten jedoch nur in verkehrlichen Anwendungen zum Einsatz kommen, die sich schlecht elektrifizieren lassen (Schwerlastverkehr, Rangierloks, Schiffe). Für eine flächendeckende Anwendung fehlt es Ihnen an entsprechender Verfügbarkeit.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels) werden im Gegensatz zu Biomassekraftstoffen künstlich aus Wasserstoff, Kohlenstoffdioxid und Elektrizität erzeugt. Die natürliche Einspeicherung von Energie wird auf diese Weise chemisch und ohne Pflanze realisiert. Ergebnis dieser Prozesse kann flüssiger synthetischer Diesel-Kraftstoff (Power-to-Liquid – PtL) oder synthetisches Methan (Power-to-Gas – PtG) sein. Sowohl die Wasserstoffproduktion (mittels Wasserelektrolyse) als auch die Kohlenstoffdioxidgewinnung (mittels Direct-Air-Capture-Verfahren) und jegliche Prozessschritte müssen mittels erneuerbarer elektrischer Energie erfolgen, um eine Klimaschutzwirkung zu erzielen. Da das bei der Verbrennung der synthetischen Kraftstoffe freiwerdende CO2 bei der Herstellung der Atmosphäre entzogen wurde, ist deren Einsatz bilanziell klimaneutral.

Prinzipiell wird der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen in den Bereichen des Verkehrssektors als relevant erachtet, in welchen die direkte Elektrifizierung der Verkehrsmittel nicht möglich ist. So werden im See- und Luftverkehr zukünftig synthetische Kraftstoffe benötigt, um auch in diesen Bereichen des Verkehrssektors eine Klimaschutzwirkung erzielen zu können. Im Nutzfahrzeugbereich werden synthetische Kraftstoffe bei Spezialmaschinen und schweren Nutzfahrzeugen nur als zusätzliche Energieträger angesehen, wenn die direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Dies liegt vor allem an ihrer aufwendigen und energieintensiven Herstellung. Ähnlich der biogenen Kraftstoffe können bestehene Fahrzeuge und Tankinfrastrukturen weiterverwendet werden.

Die größten Nachteile synthetischer Kraftstoffe sind ihr hoher Preis und ihre geringe Verfügbarkeit. Aufgrund eines Gesamtwirkungsgrads  von ca. 15 % des eingesetzten erneuerbaren Stroms werden die Produktionskosten zumindest kurzfristig deutlich über dem Niveau der heutigen Kraftstoffpreise liegen. Auch zeigt sich, dass die weltweit geplanten Produktionskapazitäten nur Bruchteile allein des deutschen Bedarfs abdecken könnten.

Fazit: Im Flugverkehr und der Schifffahrt sind synthetische Kraftstoffe bisher alternativlos und sollten dort zu Anwendung kommen. Für alle übrigen verkehrlichen Anwendungen sind sie zu teuer und zu rar.

Einige fossile Energieträger wie 

  • Erdgas (CNG – Compressed Natural Gas)
  • verflüssigtes Erdgas (LNG – Liquefied Natural Gas)
  • Flüssiggas (LPG – Liquified Petroleum Gas) 

verbrennen effizienter und emissionsärmer als Flüssigkraftstoffe und können so in der Übergangsphase zur Erreichung der Klimaziele beitragen. Auch verursachen Sie weniger Luftschadstoffe und sind günstiger als Benzin und Diesel.

Die Abkehr von fossilen Kraftstoffen macht sich hier bereits bemerkbar. Vor allem Erdgasantriebe nehmen stark in ihrer Verbreitung ab, das Marktangebot für Fahrzeuge sinkt stetig und das Tankstellennetz dünnt sich aus. Der Einsatz von Flüssiggas geht ebenfalls zurück, aber die Entwicklungen sind weniger drastisch als bei Erdgas.

Fazit: Nicht erneuerbare Kraftstoffe sind bestenfalls als kurzfristige Übergangslösungen und nicht als dauerhafte Alternativen zu verstehen. Angesichts des Ziels 2045 in Deutschland klimaneutral zu sein, ist dieser Pfad keine wirkliche Alternative.

Zielgruppeninformationen

Die Umstellung auf alternative Antriebe ist nicht nur eine technische, sondern auch ein gesellschaftliche Herausforderung, die eine Vielzahl von Akteuren betrifft. Hier finden Sie gezielte Informationen für öffentliche Institutionen und Auftraggeber, Unternehmen und Privatpersonen.

Egal, ob Sie als Institution oder Unternehmen den Umstieg auf emissionsfreie Fuhrparks und Fahrzeugflotten planen, in innovative Technologien investieren wollen oder als Privatperson den Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe in Erwägung ziehen, hier finden Sie alles, was für Sie besonders wissenswert ist.

Öffentliche Institutionen und Auftraggeber sind zur Umsetzung der Vorgaben des Saubere-Fahrzeug-Beschaffungs-Gesetzes verpflichtet. Dies betrifft neben den Verkehrsunternehmen auch alle öffentlichen Auftraggeber wie Kommunen, Landkreise, Behörden und andere öffentliche Einrichtungen. Der Gesetzgeber verlangt das jährliche Monitoring der Bundesländer, vor allem auf Grundlage von Auftrags- und Vergabebekanntmachungen, die auf der zentralen Plattform der Europäischen Union für öffentlicher Aufträge (TED) veröffentlicht werden. Diese Daten werden geprüft, ggf. korrigiert und sach- und fachgerecht beurteilt. 

In Sachsen-Anhalt ist dafür die Kompetenz- und Koordinierungsstelle Sachsen-Anhalt für das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz bei der NASA GmbH eingerichtet worden. Sie steht als kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen zur Einhaltung und Umsetzung des Gesetzes zur Verfügung. Darüber hinaus berät und unterstützt sie gern den Prozess der Umstellung bestehender Fahrzeugflotten auf alternative Antriebe.

Weiterführende Informationen speziell zu Nutzfahrzeugen

Mit Fokus auf den Nutzfahrzeugbereich bietet die Website KLIMAFREUNDLICHE NUTZFAHRZEUGE umfassende Informationen. Dort ist auch eine Fahrzeugdatenbank eingebunden, welche Daten zu Nutzfahrzeuge der Klassen N1, N2 und N3 mit batterieelektrischem Antrieb, Brennstoffzellenantrieb und weiteren alternativen Antrieben bereitstellt.

Um einen Kostenvergleich zwischen alternativ angetriebenen Nutzfahrzeugen und konventionellen Nutzfahrzeugen durchführen zu können, hat das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH das Online-Beratungstool my-eRoads.de entwickelt. Die auf konkreten Einsatzprofilen basierende Analyse umfasst die aktuell verfügbaren elektrischen Nutzfahrzeugmodelle und stellt sowohl die Kosten als auch die entsprechenden CO2-Emissionen dar.

Wie der Unternehmensfuhrpark systematisch auf Elektromobilität umgestellt werden kann, wird auf der Seite efleetguide erläutert.

Speziell mit der zukünftigen Energieversorgung von Nutzfahrzeugen mit alternativen Antrieben beschäftigen sich mehrere Ad-hoc-Task-Forces. Ein weiteres Betrachtungsfeld ist die Umrüstung von Nutzfahrzeugen auf alternative Antriebe, wozu bereits ein Ergebnisbericht veröffentlicht wurde.

Weiterführende Informationen speziell zu Bussen

  • Die Website eBusTOOL richtet sich speziell an Betreiber von Bussen für den öffentlichen Straßenpersonenverkehr (ÖSPV). Es werden umfangreiche Informationen unter anderem zu Anwendungsfällen, Antriebsformen und Infrastruktur bereitgestellt:

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Seite ist ein Online-Berechnungstool, welches eine unternehmensspezifische Analyse der technischen Machbarkeit der Nutzung von Batterie- und Brennstoffzellenbussen ermöglicht. Die Analyse gibt auch Aufschluss über den Fahrzeugmehrbedarf, die Kostendifferenz zu Dieselbussen und zur Klimaauswirkung.

Des Weiteren möchten wir auf folgende Publikationen zu weiteren Themen rund um die Einführung von Bussen mit alternativen Antrieben im ÖSPV hinweisen:

Für Unternehmen bietet der Umstieg auf Elektromobilität gleich mehrere Vorteile. In den letzten Jahren ist es zunehmend gelungen, durch die Entwicklung der Antriebs- und Batteriespeichertechnik die Reichweite von Elektrofahrzeugen deutlich zu erhöhen. Dies bedeutet, dass ausgehend vom Unternehmensprofil kein teures und zeitaufwändiges Zwischenladen während des Geschäftsbetriebs oder am Kundenstandort stattfinden muss, sondern bequem im Firmenhof und über Nacht geladen werden kann. Wie der Unternehmensfuhrpark systematisch auf Elektromobilität umgestellt werden kann, wird auf der Seite efleetguide erläutert.

Weiterhin hat sich durch den Einsatz von, an die klimatischen Verhältnisse angepasste Technologien wie die Wärmepumpenheizung, die Zuverlässigkeit und der Komfort von Elektrofahrzeugen für den ganzjährigen Betrieb deutlich erhöht.

Auch kann man bereits heute einen wirtschaftlichen Betrieb der Fahrzeuge über die Gesamtlebensdauer inklusive der Fahrzeugbeschaffung abbilden. Eine Beispielrechnung hierfür hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auf Ihrer Webseite bereitgestellt. Dabei ist es unerheblich, ob Sie einzelne Firmenfahrzeuge ersetzen bzw. neu beschaffen wollen oder Ihren gesamten Fuhrpark umrüsten möchten. Vor allem im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge gibt es eine spürbare Marktentwicklung, die inzwischen zu einer entsprechenden Auswahl an Fahrzeugen für verschiedene Einsatzzwecke und Reichweitenanforderungen geführt hat.

Durch geringere Kraftstoffkosten von Strom im Vergleich zu Diesel und die Verlängerung der Mautbefreiung für E-Lkw bis zum 30. Juni 2031 ergibt sich im Bereich des schweren Straßengüterverkehr ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell. Die investiven Mehrkosten für die Anschaffung von E-Lkw amortisieren sich aufgrund des Betriebskostenvorteils bereits nach wenigen Jahren. Dieser Vorteil ist umso höher, je mehr Laufleistung die Fahrzeuge erbringen.

Zunehmend wird, ausgehend von der politischen und von weiten Teilen der Gesellschaft getragenen Zielsetzung eines zukünftigen emissionsfreien Verkehrs, ein entsprechendes Umweltbewusstsein und die Übernahme von Verantwortung durch Unternehmen mehr und mehr honoriert und bei der Auftragsvergabe entsprechend berücksichtigt. Zudem sind öffentliche Auftraggeber durch das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz verpflichtet, ausgewählte Verkehrsdienstleistungen mit sauberen Fahrzeugen durch die Auftragnehmer erbringen zu lassen.

Förderung

Für die Beschaffung und den Betrieb von Elektrofahrzeugen gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten der KfW. Hierbei werden sowohl der Fahrzeugaustausch und die Beschaffung von Ladeinfrastruktur, als auch die Umstellung gesamter Flotten entsprechend gefördert.  Insbesondere werden dabei auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) berücksichtigt.

Elektromobilität wird auch für die private Nutzung immer interessanter, was auch durch die Politik forciert wird. So hat die Europäische Kommission mit dem CO₂-Flottenziel vorgegeben, dass neu zugelassene Pkw bis 2035 kein CO2 mehr emittieren dürfen. Auch die geplante Aufweichung dieser Vorgabe wird wenig daran ändern, dass der Weg für emissionsfreie Mobilität und das Aus für Verbrennungsmotoren vorgezeichnet sind.

Die Zulassungszahlen untermauern die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität. Waren im Jahr 2020 noch ca. 416.757 Elektro-Fahrzeuge zugelassen, waren es im Ende 2025 bereits 3.015.552 Fahrzeuge (Quelle: Kraftfahrtbundesamt, BEV und PHEV kombiniert). Damit einher geht ein sogar vorauseilender Ausbau der Ladeinfrastruktur. 

Förderung

Im Herbst 2025 hat die Bundesregierung beschlossen, ein neues Programm zur Förderung der Elektromobilität aufzulegen und die Anschaffung von E-Autos (vollelektrisch und Plugin.Hybrid) mit einer Prämie von bis zu 6.000 EUR zu fördern. Details zum Programm, zur Förderung und zu Voraussetzungen für die Antragstellung erhalten Sie hier.

Wirtschaftlichkeit

In der Anschaffung sind Elektroautos allerdings im Vergleich zu herkömmlichen Verbrenner-Antrieben meist noch deutlich teurer. Es ist jedoch zu erwarten, dass mit weiterer Marktdurchdringung die Anschaffungskosten zukünftig weiter sinken. Eine gute Übersicht zur Wirtschaftlichkeit im Vergleich verschiedener Modelle mit Elektroantrieb und mit Verbrenner-Antrieb bietet diese Übersicht.

Laden von zuhause

Während das Vorhalten einer entsprechenden Ladeinfrastruktur in Wohngebieten mit Mehrfamilienhäusern noch eine zentrale Herausforderung auf dem Weg in die Elektromobilität darstellt, werden Ladepunkte und Wallboxen in Eigenheimen mehr und mehr Normalität. Die Kosten hierfür können stark davon abhängen, ob zusätzliche Arbeiten für Tiefbau notwendig sind oder ob zusätzliche Stromleitungen gelegt werden müssen. Ein Elektrofachbetrieb kann Sie hierzu beraten. Aber auch für Mehrfamilienhäuser wurde für Mieter/-innen eine Rechtsgrundlage geschaffen. Grundsätzlich ist der Vermieter verpflichtet, die Installation eines Ladepunktes zu prüfen, sollte ein Mieter Interesse daran haben. Allerdings müssen Aufwand und Kosten für den Vermieter tragbar sein und die baulichen Voraussetzungen müssen gegeben sein. Die entsprechende Rechtsgrundlage bildet § 554 BGB:

"Der Mieter kann verlangen, dass ihm der Vermieter bauliche Veränderungen der Mietsache erlaubt, die dem Gebrauch durch Menschen mit Behinderungen, dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge oder dem Einbruchsschutz dienen. Der Anspruch besteht nicht, wenn die bauliche Veränderung dem Vermieter auch unter Würdigung der Interessen des Mieters nicht zugemutet werden kann. Der Mieter kann sich im Zusammenhang mit der baulichen Veränderung zur Leistung einer besonderen Sicherheit verpflichten; § 551 Absatz 3 gilt entsprechend."

Eine gute Übersicht, was bei der Anschaffung und Installation eines Ladepunktes im Haus zu beachten ist, bietet dieser Leitfaden des ADAC.

Elektromobilität und regenerative Energie

Um Klimaneutralität im Verkehrssektor zu erreichen, ist nicht nur die Abkehr von fossilen Brennstoffen erforderlich, vielmehr sollte die für Elektromobilität erforderliche Energie aus regenerativen Energiequellen stammen. Staatliche Förderungen verknüpfen die Bewilligung von Fördermitteln für Ladesäulen und Ladepunkte häufig mit dem Abschluss sogenannter Grünstromverträge. Die erforderliche Energie muss also nachweislich aus regenerativen Quellen stammen.

Im Privatbereich macht hier vor allem die Verknüpfung mit Photovoltaik Sinn. Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) hat in einem Leitfaden zusammengetragen, mit welchen Kosten für die Installation einer Photovoltaik-Anlage zu rechnen ist und was bei der Installation zu beachten ist. Link zur LENA

Fördermöglichkeiten

 

Ziel der Förderung durch EU, Bund und Länder ist die Schaffung eines Markthochlaufs für alternative Antriebe und der dazugehörigen Infrastruktur, um den Übergang zu einem klimaneutralen Verkehrssystem zu beschleunigen. Hierfür werden zahlreiche und vielfältige Programme zur Förderung der Marktetablierung alternative Antriebe und dem Aufbau und der Modernisierung der dazugehörigen Infrastruktur aufgelegt.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über Fördermöglichkeiten durch EU, Bund und Sachsen-Anhalt informieren.

Haben Sie Fragen zu aktuellen Fördermöglichkeiten? Dann sprechen Sie uns gern  persönlich an.

Mit dem Ziel, den Übergang zu einem klimaneutralen Verkehrssystem zu beschleunigen, setzt die Europäische Union auf ein breites Maßnahmenpaket, das sowohl den Aufbau öffentlich zugänglicher Ladestationen als auch die Modernisierung privater und gewerblicher Ladepunkte unterstützt. Durch verbindliche Ausbauziele, wie sie etwa im Rahmen der EU-Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) festgelegt werden, schafft die EU klare Rahmenbedingungen für Mitgliedstaaten, Energieversorger und Industrieakteure.

Weitere Programme wie „Connecting Europe Facility“, „InvestEU“ oder den „Green Deal“ zielen darauf ab, den Aufbau innovativer Technologien zu fördern. Dies umfasst Schnellladeinfrastruktur entlang wichtiger Verkehrsachsen ebenso wie intelligente Netzintegration und digital vernetzte Ladesysteme.

Die Förderung der EU richtet sich dabei jedoch an größere Unternehmen und Marktanbieter entsprechender Technologien, die eine Infrastruktur entlang des TEN-V-Korridors (Transeuropäische Netze) aufbauen sollen. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatpersonen werden mit dieser Förderung nicht angesprochen. Weitere Informationen gibt es hier.

Darüber hinaus nutzen viele Bundesländer EU-Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) oder dem Europäischen Sozialfonds (ESF), um bspw. Bestandsflotten für den öffentlichen Nahverkehr auf alternative Antriebe umzurüsten. Informationen dazu können bei den entsprechenden Stellen in den jeweiligen Bundesländern erfragt werden.

Bei allen Fragen rund um mögliche Förderungen stehen wir gern zur Verfügung.

Auch die Bundesrepublik Deutschland fördert den Ausbau der Elektromobilität mit dem Ziel der Erreichung der nationalen Klimaschutzziele. Im großen Maßstab finanziert der Bund derzeit den Aufbau eines flächendeckenden, bedarfsgerechten und nutzerfreudlichen Schnelllladenetzes für Pkw (das sogenannte "Deutschlandnetz") und eines initialen E-Lkw-Schnellladenetzes entlang der Bundesautobahnen.

Im Herbst 2025 hat die Bundesregierung beschlossen, ein neues Programm zur Förderung der Elektromobilität aufzulegen und die Anschaffung von E-Autos (vollelektrisch und Plugin.Hybrid) mit einer Prämie von bis zu 6.000 EUR zu fördern. Details zum Programm, zur Förderung und zu Voraussetzungen für die Antragstellung erhalten Sie hier.

Zudem koordiniert die bundeseigene NOW GmbH im Auftrag von Bundesministerien veröffentlichten Förderprogramme im Bereich der nachhaltigen, emissionsfreien Mobilität. Dabei wird sowohl die Beschaffung von Fahrzeugen als auch die Errichtung von Ladeinfrastruktur gefördert. Zusätzlich schafft die Bundesregierung durch den „Masterplan Ladeinfrastruktur 2030“ klare strategische Leitplanken, die Kommunen, Energieversorgern und Unternehmen Orientierung geben. Ergänzt werden die Bundesprogramme durch Förderangebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die insbesondere den Aufbau privater Wallboxen, Ladeinfrastruktur im Wohngebäudebestand sowie betriebliche Ladepunkte unterstützt.

Nähere Informationen zu den einzelnen Fördermöglichkeiten finden Sie auf diesen Seiten der  NOW GmbH.

Bei allen Fragen rund um mögliche Förderungen sprechen Sie uns gern an.

Sachsen-Anhalt hat von 2018 bis Ende 2025 den Aufbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur gefördert. Ziel der Förderung war die Gewährleistung einer Erreichbarkeit des nächstgelegenen Ladepunktes innerhalb von 15 Minuten. Dafür hat das Land Sachsen-Anhalt seit 2018 in mehreren Förderaufrufen ca. 6 Millionen Euro investiert. 

Derzeit gibt es in Sachsen-Anhalt keine Förderung. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Seite zu aktuellen Fördermöglichkeiten im Land. Bei Fragen zu möglichen Förderungen beraten wir Sie gern.

Weiterführende Informationen

Die folgenden Links geben weiterführende Informationen zum Thema Elektromobilität und Wasserstoff.

Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen Jahren den Ausbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur gefördert. Neben den Informationen auf dieser Seite erhalten Sie weiterführende Informationen hier. Auch kann hier das Ladeinfrastrukturkonzept Sachsen-Anhalt eingesehen werden.

BMV Auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr können Sie den Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 abrufen.

NOW GmbH Der Bund hat vielfältige Fördermöglichkeiten im Bereich der alternativen Antriebe, der alternativen Kraftstoffe und der Ladeinfrastruktur. Einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten gibt die Seite der NOW GmbH.

KBA  Aktuelle Daten zu Fahrzeugzulassungen alternativ betriebener Fahrzeuge können Sie der Statistik des Kraftfahrtbundesamtes entnehmen, in welcher nach Antriebsart (Elektro, Hybrid, Plugin-Hybrid, Gas) und Fahrzeugart unterschieden wird.

ADACInformationen zu Reichweiten elektrisch betriebener Fahrzeuge nach Fahrzeugmarke bietet der ADAC. 

StandortTOOL Das StandortTOOL der NOW GmbH bietet einen Überblick über die bestehende, öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur sowie Wasserstoff- und Erdgastankstellen.

Bundesnetzagentur Einen Überblick über den Ausbaustand der (öffentlich zugänglichen) Ladeinfrastruktur in Deutschland bietet die Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur.

H2 MOBILITY Das deutschlandweite Netz von Wasserstofftankstellen können Sie auf der Website der H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co. KG aufrufen. Unterschieden wird zwischen den Druckstufen 350 bar und 700 bar. Zudem können Sie den derzeitigen und den im Aufbau befindlichen Netzausbau nachvollziehen.

Zu allen Fragen rund um Thema alternative Antriebe oder das Gesetz zur Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge und dessen Einhaltung beraten wir Sie gern.

Kontakte

SaubFahrzeugBeschG

Alexandra Sude
Mitarbeiterin
Kompetenz- und Koordinierungs­stelle Sachsen-Anhalt für das Saub­Fahrzeug­BeschG

E-Mail: sfbg@nasa.de
Telefon: 0391 53631-656