„Untersuchung zur Einführung elektrisch betriebener Linienbusse in Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung von Emissionen und Wirtschaftlichkeit“

Hintergrund
Die Herausforderungen der Energiewende, des weltweiten ökologischen Wandels und nicht zuletzt die Verpflichtungen im Bereich der Luftqualität bilden den Rahmen für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik der Europäischen Union, auf nationaler Ebene und in den Bundesländern. So nimmt in den verkehrspolitischen Zielen die Reduzierung der von Fahrzeugen verursachten Emissionen, insbesondere der CO2-Emissionen, eine wichtige Stellung ein. Dabei sollen vorrangig Ansätze unterstützt werden, die eine Stärkung des ÖPNVs befördern und gleichzeitig drängende Umweltprobleme z.B. Luftschadstoff- und Lärmbelastung aufgreifen. Insbesondere die Nutzung von „Grünem Strom“ soll zukünftig fossile Energieträger im Verkehrssektor ersetzen.

Im Einklang hierzu stehen die nationalen Bestrebungen, die Elektromobilität nicht nur im Individualverkehr, sondern insbesondere auch im ÖPNV weiter auszubauen.

Das Land Sachsen-Anhalt sieht in der verkehrspolitischen Zielstellung der Reduzierung verkehrsbedingter Emissionen durch eine Elektrifizierung des ÖPNVs gleichzeitig die Chance, über das Antriebskonzept hinaus ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen.

Zielstellung
Das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt (MLV) beabsichtigt zur Erschließung von Potenzialen der Emissionsminderung im ÖPNV gezielt Maßnahmen zur Einführung alternativ angetriebener Busse zu unterstützen. Im Operationellen Programm EFRE der Strukturfondsperiode 2014-2020 wurde dazu eine Aktion zur Förderung der Elektromobilität angemeldet.

Vorbereitend für ein solches Förderprogramm wurde über eine Machbarkeitsstudie der Einsatz von Elektrobussen unter verkehrlichen, technischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten untersucht.

Die NASA GmbH hat diese Studie im Auftrag des MLV vergeben und deren Bearbeitung begleitet.